Europe is calling – Europa ruft

Europe is calling – Europa ruft

Anlässlich des anstehenden Europatags am 9. Mai möchten wir GRÜNEN in Göttingen die kulturelle Vielfalt  Europas in das Bewusstsein rücken. Dazu bietet es sich an, mit gutem Essen und den ganz unterschiedlichen Speisen in den europäischen Regionen für die europäische Idee zu werben.

Deshalb eine Frage an Euch alle: Habt Ihr gute – also ausgefallene, originelle und schmackhafte Rezepte aus verschiedenen Ländern, die wir für einen Jahreskalender der europäischen Vielfalt nutzen können? Kennt Ihr Personen aus Europäischen Ländern, die ihr Lieblingsrezept immer schon mal der Göttinger Öffentlichkeit erläutern wollten? Dann gern her damit!

Wir sammeln in den nächsten 2 Wochen (bis zum 3.4.) Rezepte, Ideen und Beiträge für einen solchen Kalender und freuen uns über rege Beteiligung von jeder und jedem.

Entweder über Facebook oder via Email an gruene.goettingen@t-online.de.

Neujahrsempfang ein voller Erfolg

Bei unserem Neujahrsempfang vorgestern abend im Francis Drake haben wir uns über zahlreiche Gäste gefreut.

Nach einer Begrüßung durch Valentin Büchi vom Stadtvorstand und Mathis Weselmann vom Kreisvorstand hielt Abdul Abassi, syrischer Student aus Göttingen und kürzlich von der Bundesregierung ausgezeichnet, eine eindrucksvolle Rede zu Inklusion statt Integration und seine neu gewonnene Sympathie für Jürgen Trittin.

Anschließend haben wir gefeiert und freuen uns auf das neue Wahljahr!

Osteroder Kreisverbandsabschied angemessen begangen

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Am Samstag, den 19. November 2016 begangen die Osteroder GRÜNEN im angesagten Dorfitaliener „Bei Teo“ in Elbingerode ihren Kreisverbandsabschied. Nach lecker Drei-Gang-Essen vom Büfet referierte Grünen-Sprecher Raymond Rordorf mit einer kleinen Präsentation den über 30 Gästen über die Anfänge und die ersten zehn Jahre des Osteroder Kreisverbandes.

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Zuerst einmal überraschend: es gibt aus der Anfangszeit im Archiv und privaten Sammlungen offensichtlich keine Fotos von Aktiven. In der Versammlung kamen dafür auch flott Erklärungen: zu ernsthaft damals alles und: wir wollten von unseren zahlreichen Gelöbnisblokaden etc. damals dem Verfassungsschutz kein eigenes Material liefern.
So wurden trockene Archivdokumente gezeigt und trotzdem angeregt kommentiert. Die Anfänge der „Bewegung“ in Osteroe gehen immerhin auf 1972 zurück mit dem AK Umweltschutz und Treffen bei Rolf Bertram in OHA-Lasfelde und später in OHA-Katzenstein. Formelle Gründung „Grüne Kreisverband Osterode“ dann 1978. Die erste Sammlung von Eintrittsformularen aus Anfang 1979; davon am Abend dabei: Anja Bengsch, Inge und Klaus Hupbach, Eheleute Bertram, Gertrud Westland, Gerhard Tartsch.

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Es war schon ein anderes politisches Arbeiten damals, aber viele Themen sind tatsächlich weiterhin aktuell, wie die Blitzlichter auf damalige Aktivitäten zeigen.

Unser altes eisernes  „Firmenschild“ des Kreisverbandsbüros (von 1988 bis 1998 Am Rollberg 6, in Osterode) ziert nun als Dauerleihgabe und ohne Abschiedsschmerz das Grüne Zentrum in der Wendenstraße.

Ich denke, auch für die Göttinger Gäste Viola, Mathis, Sascha und Henning war das ein kurzweiliger Abend.

Raymond

Wie gehen wir mit Tieren um? – Eine Podiumsdiskussion im Jungen Theater

Zu der Veranstaltung „Tierquälerei in deutschen Ställen? Wie gehen wir mit Tieren um?“ am Montag abend im Jungen Theater hatten wir Hilal Sezgin, eine bekannte Schriftstellerin und Tierethikerin, eingeladen, die für Tierrechte und eine vegane Lebensweise eintritt. Mit auf dem Podium waren der niedersächsische Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Janßen, Sprecher für Agrarpolitik, und Eberhard Prunzel-Ulrich, Bioland-Bauer auf dem Käsehof Landolfshausen.

Es war eine unterhaltsame Diskussion für das überwiegend junge Publikum.

Schon zu Beginn wurde deutlich, dass Hilal Sezgin keine halben Sachen macht. Bio-Fleisch sei nur weniger schlecht als aus konventioneller Produktion, daher halte sie nichts von vorsichtigen Annäherungsstrategien an Fleischesser. Entweder man betrachte Tiere als Nutztiere oder eben nicht; weniger Fleisch zu essen sei da inkonsequent.

Hans-Joachim Janßen sprach sich gegen gesetzliche Regelungen zugunsten einer bestimmten Ernährungsweise aus, allerdings ließen sich durchaus politische Akzente durch Besteuerungen und Subventionen setzen.

Eberhard Prunzel-Ulrich verteidigte die Tierhaltung nach Biolandkriterien auf seinem Hof v.a. mit dem ökologischen Argument, ohne Tierhaltung sei Landwirtschaft nicht denkbar. Das für ihn drängendste Problem sei eher die ungebremste Großindustrie, die mit dem Bau immer größerer Ställe derzeit eine ganz neue Dimension annähme. Diese Entwicklung aufzuhalten sei ihm wichtiger als eine moralisierende Diskussion über Tierrechte.